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LAMPEN-INFOS

Glühlampe
künstliche, elektrische Lichtquelle, bei der ein schmelzbarer Draht (meist Wolfram) im Vakuum oder in chemisch inaktiver Gasatmosphäre (meist Stickstoff, Argon, Krypton), um Oxidation und Verdampfen der Wendel sowie Schwärzung des Kolbens zu verhindern, zum Glühen gebracht wird. Der Glühdraht, eine Einfach- oder (meist) Doppelwendel, wird in einem Glas- oder Quarzkolben zwischen zwei Stromzuführungselektroden gehalten. Glühlampen werden in verschiedenen Kolbenformen im Leistungsbereich von 0,1 W bis 20 000 W sowie für Spannungen von 1 V bis 230 V und darüber hergestellt.
Die Lichtausbeute beträgt 10 bis 20 lm/W, 5 bis 15 % der Leistungsaufnahme wird in Licht, der größere Teil in Wärme umgesetzt. Glühlampen werden zunehmend durch Leuchtstofflampen ersetzt. Der Mechaniker H. Goebel baute 1854 die erste Glühlampe mit einem Bambuskohlefaden; zum wirtschaftlichen Erfolg wurde die Glühlampe in Form der Kohlefadenlampe ab 1879 durch T. A. Edison geführt; die erste Metallfadenlampe konstruierte 1898 C. Auer von Welsbach.

Energiesparlampen
stehen in vielfältigen Formen zur Verfügung und können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich überall verwendet werden.
Energiesparlampen sind kompakte Leuchtstofflampen, die eine mit Quecksilber versetzte Gasfüllung enthalten. Durch diese werden Elektronen geschickt. Beim Aufprall der Elektronen auf die Quecksilberatome entsteht Energie in Form von ultravioletter Strahlung, die von einer Leuchtstoffbeschichtung an der Innenseite des Glaskörpers in sichtbares Licht umgewandelt wird.
Energiesparlampen beinhalten ein Vorschaltgerät mit einem Starter für die Zündung und einer Drossel für die Begrenzung des Stromflusses. Der Handel bietet günstigere Energiesparlampen mit induktiven Vorschaltgeräten (KVG) und teurere Lampen mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG).
Letztere weisen folgende Vorteile auf:Flimmerfreier Sofortstart, Höhere Lebensdauer, unabhängig von der Schalthäufigkeit, Höhere Lichtausbeute, Geringere Größe, Wenig Verlustwärme. Eine Energiesparlampe hat eine mit 8.000 bis 12.000 Stunden eine deutlich längere Lebensdauer als eine herkömmliche Glühlampe (1.000 Stunden).
Energiesparlampen wandeln ca. 25 Prozent der eingesetzten Energie in Licht um, normale Glühlampen dagegen nur 5 – 10 Prozent.

Leuchtstofflampen
werden im Volksmund oft als Neonröhren bezeichnet, obwohl sie kein Neon, sondern Quecksilberdampf und als Edelgas das wesentlich häufigere und billigere Argon enthalten. Es sind die sparsamsten Leuchtmittel mit einer Lebensdauer von 18'000 Stunden.
Eine ebenso verbreitete unzutreffende Annahme ist, dass Leuchtstofflampen beim Einschalten viel Energie verbrauchen würden. Richtig ist, dass kurzzeitig ein Einschaltstrom fließt, der höher als im Betrieb ist. Der Energieinhalt ist jedoch unbedeutend - die zum Start notwendige Energie ist sehr gering - der Startvorgang ist nur Sekundenbruchteile lang und die aufgenommene Wirkleistung ist dabei oft sogar geringer als im Betrieb.
Bei Ausschaltdauern unter ca. 10 Minuten wiegt jedoch, vor allem bei billigen und älteren Modellen, die dadurch auftretende Lebensdauerkürzung die eingesparten Energiekosten auf (früherer Neukauf).

Halogenlampe
Die so genannten Halogenglühlampen erreichen eine Lichtausbeute von ca. 25 lm/W (vergleiche mit herkömmlicher Glühlampe ca. 15 lm/W, Energiesparlampe 60 lm/W). Die Zugabe des Halogens Brom oder Iod steigert die Lebensdauer auf 2.000 bis 4.000 Stunden – bei einer Betriebstemperatur von ca. 3.000 K.
Der Halogenzusatz verhindert bei einer Glastemperatur von mehr als 250 °C den Niederschlag von Wolfram auf dem Glaskolben. Aufgrund der wegfallenden Kolbenschwärzung kann der Glaskolben einer Halogenlampe sehr kompakt gefertigt werden. Das kleine Volumen ermöglicht einen höheren Betriebsdruck, welcher wiederum die Abdampfrate des Glühdrahtes vermindert. Hierdurch ergibt sich schlussendlich der lebensverlängernde Effekt bei Halogenlampen. Jedoch wird der Halogenprozess durch Dimmung der Halogenleuchte vermindert, da die hierfür notwendige Temperatur nicht mehr erreicht wird.

Elektromagnetische Strahlung
Energiesparlampen sind in jüngster Zeit in Verruf geraten, eine gesundheitliche Belastung aufgrund der elektromagnetischen Strahlung darzustellen. Deshalb hat die Forschungsstiftung Mobilkommunikation im Auftrag des BFE und des BAG Messungen der elektromagnetischen Strahlung in der nahen Umgebung von Energiesparlampen durchgeführt.
Die Studie zeigt, dass sich die elektromagnetische Strahlung von Energiesparlampen im Rahmen der Abstrahlung von herkömmlichen Glühlampen bewegt. Die Resultate geben keinen Hinweis darauf, dass bei der Benützung von Energiesparlampen eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu befürchten wäre.

Strahlung gering
Funktionsbedingt setzt sich die Strahlung von Energiesparlampen aus niederfrequenten (50 Hz) und höherfrequenten (30-60 kHz) Feldern zusammen. Die Messungen zeigen, dass sich die niederfrequenten elektrischen und magnetischen Felder von Energiesparlampen bei normalem Gebrauchsabstand von 30 Zentimetern kaum von den durch herkömmliche Glühlampen verursachten EMF unterscheiden. Energiesparlampen bewegen sich mit ihrer Abstrahlung auch im Rahmen anderer Haushaltsgeräte und halten die Grenzwerte der Normen, die für andere Haushaltgeräte gelten, deutlich ein. Die niederfrequenten elektrischen Felder können zudem unabhängig vom Lampentyp durch die Wahl einer geerdeten Metallleuchte noch deutlich reduziert werden. Die von den Vorschaltgeräten von Energiesparlampen ausgehenden hochfrequenten Felder sind ebenfalls gering und gegenüber anderen Geräten nicht auffällig.
Einsatz von Energiesparlampen empfohlen
Das gesundheitliche Risiko von Energiesparlampen ist äusserst klein, sie leisten aber einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen. Energiesparlampen können deshalb bedenkenlos eingesetzt werden.

Entsorgung
Während Glühlampen und Halogenglühlampen mit dem Haushaltmüll im Kehrichtsacke entsorgt werden können, fallen Energiesparlampen unter die Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte (VREG).
Zur - kostenlosen - Sammelstelle müssen folgende Leuchtmittel gebracht werden:
Kompaktleuchstofflampen (Energiesparlampen, mit und ohne Vorschaltgeräte) Leuchtstofflampen (Leuchtstoffröhren) Entladungslampen Halogen-Metalldampflampen Natriumdampflampen Quecksilberdampflampen Induktionslampen LED-Lampen (Licht emittierende Dioden)
Weitere Informationen zur fachgerechten Entsorgung finden Sie auf www.slrs.ch.


NIV15
Vorschriften nach NIV15 beachten.

 
 
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