Lüftung / Klima - fahto solution

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Klimatechnik

Die Klimatechnik hat als Aufgabe, in einem Raum die gewünschten Umgebungsbedingungen bezüglich Temperatur, Luftfeuchte und Luftqualität - trotz Schwankungen in deren Umgebung (benachbarte Räume, Aussenraum) - zu schaffen und zu regeln.
Dazu werden Maschinen und Einrichtungen, sogenannte Klimaanlagen, erforderlich, die mit geeigneter Luftführung in den Räumen Wärme abführen (kühlen) oder zuführen (heizen), die Feuchtigkeit erhöhen (befeuchten) oder senken (entfeuchten) und die eingesetzten Medien (Luft, Wasser) transportieren.

Die Klimatechnik findet in verschiedenen Gebieten Anwendung: Büro- und Wohngebäude, Lagerhäuser, Gewächshäuser, Autos, Klimakammern, ...
Für die Raumluft in Büroräume gilt z.B.:
Temperatur der Raumluft zwischen 19 und 27°C, Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 60%,

Eine Klimaanlage ist eine Anlage zur Erzeugung und Aufrechterhaltung eines gleichmässigen Raumklimas. Der Begriff Klimaanlage wird in der Schweiz in dem Sinne verwendet, dass in einem Raum Temperatur, Feuchte und Luftqualität erzeugt und gehalten werden kann. Im Gegensatz dazu wird im Ausland oft unter Klimaanlage lediglich eine Raumkühlung (air conditioning) verstanden.
Klimaanlagen stellen für Mensch oder Tier ein zuträgliches Klima ein. Ein für den Menschen angenehmes Raumklima hat eine Temperatur von ca. 22 °C und ca. 40 % relative Luftfeuchtigkeit. Bei Maschinenräumen werden die notwendigen Umgebungsbedingungen für Anlagen und Maschinen gesichert.


Vor- und Nachteile von Klimaanlagen
Die Auswirkungen von Klimaanlagen auf die Produktivität bei der Arbeit ist umstritten und von vielen individuellen Faktoren beeinflusst.

Pro:

Gesundheitlich zuträgliche Atemluft wird den Arbeitsräumen zugeführt. Dies ist gemäss der Arbeitsstätten-Richtlinie dann erreicht, wenn die Luftqualität mindestens der Aussenluftqualität entspricht. Auch Gerüche und Schadstoffe, wie Lösungsmittel aus Baustoffen oder Teppichen, Ozon aus Laserdruckern, Stäube, Gase und Dämpfe aus Herstellungsprozessen etc. werden abgeführt. Massstab ist die maximale Konzentration am Arbeitsplatz

Contra:

Einige Menschen können das künstliche Klima als unangenehm empfinden. Eine Befragung ergab, dass sich fast 40 % durch schlechte Belüftung und Klimaanlagen beeinträchtigt fühlen. Schlecht gewartete Systeme können Bakterien, Schimmelpilze und Mikroorganismen verbreiten. Ein bekannter Fall aus den USA führte in den 1970er Jahren zur Entdeckung der Legionärskrankheit. Aus diesem Grund wurden Klimaanlagen damals lange Zeit verdächtigt, ernsthafte gesundheitliche Beschwerden am Arbeitsplatz auszulösen. Zwar verbrauchen moderne, effiziente Klimaanlagen weniger Energie als ältere Geräte, aber ein verlustleistungsfreier Betrieb ist prinzipiell unmöglich. Das belastet spürbar die Stromversorgungsnetze, gerade in urbanen Gegenden. Insbeonsere aber födert es den Ausstoss von Treibhausgasen! Klimaanlagen führen in vielen Städten der heisseren Regionen zu spürbaren Umweltbelastungen. Dies geschieht zum Einen direkt durch die Aufheizung der Aussentemperatur und zum Anderen indirekt über den Stromverbrauch.

 
 
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